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Thursday, April 7, 2016

Die beste Cloud für Unternehmen – Ein Vergleich

Immer mehr Unternehmen und Organisationen entdecken die Vorteile der Cloud. Clouds für Unternehmen müssen jedoch anderen Anforderungen entsprechen als Clouds für Privatpersonen. In dieser Liste vergleichen wir vier Anbieter, die gerne von Unternehmen genutzt werden. Vorab geben wir einen kurzen Überblick, was bei der Auswahl der Cloud wichtig ist und was Sie beim Arbeiten in der Cloud beachten müssen.


Auswahlkriterium Nr. 1: Gute Synchronisation

Ein wichtiges Auswahlkriterium für Clouds für Unternehmen ist die automatische Synchronisierung, die es erlaubt, offline mit abgelegten Dateien zu arbeiten. Im Fall von Sync werden ausgewählte Daten auf dem Computer synchronisiert, was bedeutet, dass eine große Datei gleich verfügbar ist, egal ob sie on- oder offline sind. Im Fall von Remote Access müssen die Daten, wenn Sie darauf zugreifen möchten, erst über eine Online-Verbindung an Ihren PC geschickt werden. Bei großen Dateien kostet das viel Zeit. Die Einrichtung der automatischen Synchronisierung bedeutet einen größeren Aufwand für den Cloud-Anbieter, aber mehr Komfort für den Kunden. Das komfortable Ablegen von Dateien in der Cloud und der einfache Zugriff darauf ist aber ein wichtiges Kriterium für Unternehmen im Umgang mit der Cloud. Besonders wenn mehrere Teammitglieder an einer Datei arbeiten, ist es wichtig, dass die Synchronisierung einwandfrei funktioniert. Aus diesem Grund empfehlen wir nur Clouds mit gutem Sync.


Datenschutz und die Cloud im Unternehmen

Bei allen Cloud-Anbietern empfehlen wir die Nutzung der Cloud mit einer zusätzlichen, unabhängigen Verschlüsselungssoftware, die es verhindert, dass Dritte Ihre Daten auslesen können. Für den Fall, dass der Cloud-Anbieter gehackt wird, sind die Daten nicht nutzbar für die Cyber-Kriminellen. Des Weiteren sind sie auch geschützt vor dem Zugriff des Anbieters selbst und wenn potentieller Missbrauch durch Behörden und Regierungen droht.

Zwar werben Dropbox, Google Drive und Microsoft OneDrive damit, dass ihre Clouds ISO 27001 zertifiziert sind, jedoch bedeutet das nicht gleich die Sicherheit Ihrer Daten. Laut Computerwoche.de beziehen sich Standards wie ISO 27001 noch auf „herkömmliche Rechenzentren und Dienstleistungen. Sie widmen sich nicht den besonderen Risiken, die sich durch die Cloud-Architektur ergeben.“ Nur bei einer Verschlüsselung mit Zero-Knowledge-Standard kann niemand, nicht einmal der Anbieter der Verschlüsselungssoftware, Ihre Daten oder Passwörter sehen. Niemand außer Sie selbst kann Zugriff auf Ihre sensiblen Daten erhalten.


Verschlüsselung der Cloud

Unternehmen müssen bestimmte Richtlinien in Bezug auf den Datenschutz ihrer Kunden und Angestellten einhalten. Besonders in Deutschland sind diese Richtlinien streng und beispielsweise nicht immer konform mit amerikanischem Datenschutz. Dies kann bei der Nutzung einer amerikanischen Cloud problematisch sein. Doch mit der neuen Datenschutz-Grundverordung der Europäischen Union wird Verschlüsselung als Maßnahme zum Schutz von Daten im Ausland gesetzlich legitimiert.

Beim Speichern von personenbezogenen Daten müssen Unternehmen also grundsätzlich vorsichtig sein, doch es gibt gute Verschlüsselungslösungen, die das Datenschutzniveau signifikant anheben.


Die 4 besten Clouds im Vergleich

Dropbox Business

Pro Nutzer pro Monat mind. 12 € (1TB bis unbegrenzt p.N.)

2-1   Cloud for Companies DROPBOX

Die Dropbox Business Version beinhaltet mehr Sicherheitsfunktionen als die gängige Dropbox. Die Nutzerfreundlichkeit ist bei dem Cloud-Speicher-Pionier sehr hoch, weshalb der Marktführer bei Privatpersonen auch von Unternehmen gerne genutzt wird. Sicherheits- und Verwaltungstools machen die Nutzung von Dropbox Business einfach und unkompliziert. Ein bekanntes Unternehmen, das beispielsweise Dropbox nutzt, ist National Geographic. Dropbox wirbt damit, dass Unternehmen, die Dropbox nutzen, eine Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter und eine Senkung der Infrastrukturkosten erzielen.

Dropbox speichert bei Amazon S3 und der Preis für die gute Infrastruktur und Usability ist etwas höher als bei anderen Cloud-Anbietern. Pro Monat und pro Nutzer fallen 12 Euro an. Dafür erhält jeder Nutzer 1 TB Speicherplatz, der auf Nachfrage und bei Bedarf kostenlos erweitert werden kann. Die Server stehen nicht in Deutschland, weshalb Sie beim Speichern personenbezogener Daten vorsichtig sein müssen. Seit letzen Jahres bietet Dropbox jedoch Firmen ab einer Größe von 250 Mitarbeitern die Möglichkeit, die Daten auf deutschen Servern zu speichern. Ihre Unternehmensdaten sind aber auch auf amerikanischen Servern gut aufgehoben, solange Sie mit einer zusätzlichen Zero-Knowledge-Verschlüsselung arbeiten.

Detaillierte Informationen des Anbieters finden Sie hier.


Google Drive für Unternehmen

Pro Nutzer pro Monat mind. 4 € (30 GB p.N.)

2-1   Cloud for Companies GDRIVE

Google Drive für Unternehmen bietet eine gute Synchronisierung und Offline-Funktion. Der Support steht Ihnen rund um die Uhr per Telefon, Chat oder E-Mail zur Verfügung. Sehr praktisch ist die Suchfunktion von Google, mit der Sie nach Schlagwörtern in Bildern, PDFs und Notizen suchen können. Für 4 € im Monat erhält jeder Nutzer 30 GB Speicher. Falls das nicht reicht, gibt es für 8 € unbegrenzten Speicher. Wenn Sie in einem kleinen Team arbeiten (weniger als 5 Nutzer) bekommen Sie 1 TB pro Nutzer. Google Drive ist also besonders für sehr kleine Usergruppen sehr gut, oder wenn Sie auch andere Google-Angebote, wie beispielsweise Gmail nutzen.

Die Sicherheitsstandards bei Google Drive sind nicht sehr hoch – die Daten werden zwar vom Anbieter verschlüsselt, aber nur bei der Datenübertragung. Außerdem hält Google die Keys, mit denen Ihre Daten wieder entschlüsselt werden können.

Detaillierte Informationen des Anbieters finden Sie hier.


Microsoft OneDrive for Business

Pro Nutzer pro Monat mind. 4,20 € (1 TB p.N.)

2-1   Cloud for Companies ONEDRIVE

Die Businessversion von OneDrive wurde im letzten Jahr mit einem neuen Sync-Client für Windows und Mac aktualisiert. Alle Daten werden automatisch synchronisiert und sind offline verfügbar. Für 4,20 Euro im Monat pro Nutzer bekommt jeder 1 TB zur Verfügung gestellt. Im Vergleich zu den 12 Euro pro Monat bei Dropbox ist das sehr günstig. Bei Google Drive bekommen Sie für 4 € nur 30 GB.

Henkel, Dakine und die Dana Holding Corporation sind Kunden, mit denen OneDrive auf ihren Seiten wirbt. Die Daten werden laut Aussage von Microsoft sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand verschlüsselt. Allerdings unterliegt Microsoft als amerikanisches Unternehmen dem im Vergleich zum Deutschen einiges schwächeren amerikanischen Datenschutz. Ob Sie sich tatsächlich dafür entscheiden, dem Großunternehmen Microsoft in Sachen Datenschutz zu trauen, ist Ihnen überlassen. Sicherer ist es jedoch, die Verschlüsselung selbst in die Hand zu nehmen, und mit Zero-Knowledge-Standard zu verschlüsseln, bevor die Dateien in die Cloud wandern. So müssen Sie die Vertrauensfrage gar nicht erst stellen und können trotzdem genauso bequem und praktisch mit der Cloud arbeiten.

Detaillierte Informationen des Anbieters finden Sie hier.


Box für Unternehmen

Pro Nutzer pro Monat mind. 4 € (100 GB p.N.)

2-1   Cloud for Companies BOX

Der Fokus bei Box liegt auf Unternehmen, was bedeutet, dass sie sich um eine benutzerfreundliche Oberfläche bemühen. Diese ermöglicht einen unkomplizierten Datenaustausch und einfache und schnelle Kollaboration. Trotzdem kommt sie in Sachen Benutzerfreundlichkeit nicht an den Konkurrenten Dropbox heran. Bei Box können Sie mit 4 € pro Nutzer mit 100 GB Speicher und mindestens 3 bis höchstens 10 Nutzern einsteigen. In dieser Version dürfen sie jedoch nur Dateien mit einer Maximalgröße von 2 GB speichern. Die Businessversion kostet 12 € im Monat pro Nutzer und bietet unbegrenzten Speicherplatz.

Die Dateigröße ist auf 5 GB beschränkt, was für manche Unternehmen schon ein Problem sein könnte. Box Enterprise bietet weitere Features; Kosten und Details erhalten Sie auf Nachfrage. Box verschlüsselt Ihre Daten mit AES-256. Allerdings ist es keine Zero-Knowledge-Verschlüsselung, bei der Sie die volle Kontrolle behalten. Die Server sind nicht in Deutschland und Box arbeitet mit Amazon Web Services zusammen. Bei AWS gab es in der Vergangenheit Sicherheitslücken, außerdem betreibt Amazon die Public Cloud der CIA. So eine Kollaboration könnte Zweifel am Datenschutz aufkommen lassen. Box unterstützt alle gängigen mobilen Systeme und ist laut Business Insider die Nr. 3 der meistgenutzten Cloud-Apps in Unternehmen.

Detaillierte Informationen des Anbieters finden Sie hier.


Aufgrund der hohen Nutzerfreundlichkeit und der gut ausgereiften Cloud-Technologie, werden hier diese vier großen Anbieter empfohlen. Natürlich gibt es viele weitere Cloud-Anbieter, auch welche, die mehr Wert auf Sicherheit legen und ihre Daten besser verschlüsseln. Doch da auch in diesen Fällen die Keys für die Entschlüsselung bei den Cloud-Anbietern selbst liegen, oder die Nutzerfreundlichkeit nicht so hoch ist, empfehlen wir zusätzliche Verschlüsselung mit Zero-Knowledge-Standard. Dadurch bleibt die volle Kontrolle bei Ihnen und Sie können trotzdem unbesorgt von dem komfortablen Angebot der marktführenden Cloud-Speicher profitieren.

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