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Der Cloud-Speicher-Vergleich 2018: Die beliebtesten Cloud Dienste
Dr. Rebecca Sommer, Marketing Managerin bei Boxcryptor
Rebecca Sommer | Cyber Security Writer
@RJ_Sommer
2018 M06 19, Tue

Der Cloud-Speicher-Vergleich: Die beliebtesten Cloud Dienste

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

Sind Sie auf der Suche nach einer Backup-Lösung für Ihre Daten, auf die Sie überall zugreifen können und mit der Sie einfach Dateien mit Kollegen und Freunden teilen können? Dann können wir Ihnen mit diesem Vergleich der bekanntesten und beliebtesten Cloud-Anbieter helfen. Die Unterschiede zwischen Dropbox, OneDrive, Google Drive und anderen Providern sind oft gering, dennoch gibt es für jeden Nutzer den perfekten Cloud-Speicher und weniger passende Clouds.

Im Internet findet man viele Listen, die das Ziel haben, einen Überblick über die besten Cloud-Dienste zu geben. Oft ist die Menge an Informationen jedoch unüberschaubar und die Vergleichswerte sind aufgrund der unterschiedlichen Preispolitiken auf den ersten Blick nicht aussagekräftig.
Unsere Liste konzentriert sich demnach auf ein paar wichtige Aspekte: Wie viel Speicherplatz bekommt man umsonst, was kostet das erste Upgrade pro Monat und, ganz wichtig, wie benutzerfreundlich ist die Cloud?

UPDATE: Auf Anregen unserer Community haben wir den Aspekt der maximal erlaubten Dateigröße (je Anbieter) in unseren Vergleich aufgenommen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Frage, ob der Cloud-Dienst automatische Synchronisation von ausgewählten Dateien bietet, oder ob Remote Access als Zugriffsart für alle Daten genutzt wird. Wenn die Cloud über einen Sync-Client verfügt, werden die Daten auf dem Computer synchronisiert. Wenn Sie einen Film mit 1 GB anschauen möchten, klicken Sie darauf und der Film startet sofort, egal ob sie on- oder offline sind. Natürlich wird durch die Synchronisation Speicherplatz auf Ihrem PC genutzt. Doch die Daten sind dafür immer gleich verfügbar. Im Fall von Remote Access müssen die Daten bei Zugriff erst über eine Online-Verbindung an Ihren PC geschickt werden. Bei 1 GB kann das schon einmal eine Weile dauern.

Die Einrichtung von Synchronisation bedeutet einen größeren Aufwand für den Cloud-Anbieter, aber mehr Komfort für den Kunden. Aufgrund dessen empfehlen wir hier nur Cloud-Anbieter mit der Möglichkeit der automatischen Synchronisierung.

Cloud-Sicherheit

Der Aspekt der Sicherheit spielt natürlich auch eine große Rolle. Doch selbst wenn ein Cloud-Anbieter die Sicherheit Ihrer Daten beteuert, bedeutet das nicht, dass niemand darauf zugreifen kann. Oft verschlüsseln die Anbieter nicht alle Daten, oder sie verschlüsseln sie erst beim Speichern, also nach der Datenübertragung. Unterwegs vom PC zum Cloud-Speicher wären die Dateien dann ungeschützt. Da der Cloud-Anbieter die Daten für Sie verschlüsselt, ist er natürlich auch fähig, diese wieder zu entschlüsseln, wenn er ein Interesse daran hat.

Die entscheidende Frage ist, ob Sie großen Unternehmen wie Amazon, Google oder Microsoft genug vertrauen, und ihnen glauben, dass sie Ihre Daten nicht missbrauchen. Oft wird dieses Vertrauen den Global-Playern aus guten Gründen nicht entgegengebracht. Doch dafür gibt es Lösungen, die Ihnen erlauben, diese Clouds trotzdem zu nutzen.

Unabhängig von der Wahl Ihres Cloudspeichers, erlaubt Ihnen Zero Knowledge Ende-zu-Ende Verschlüsselung, wie Boxcryptor sie bietet, dass Ihre schützenswerten Daten vor fremden Zugriff sicher geschützt bleiben.

Der Cloud-Vergleich

Die Sortierung erfolgt in dieser Liste absteigend nach der Größe des kostenlosen Speichers.

Google Drive

15 GB kostenlos

Der Cloud-Vergleich 2018: Google Drive

Bei Google erhält der Cloud-Nutzer 15 GB kostenlos, allerdings zählt der bei GMail und Google Fotos bereits genutzte Speicherplatz mit dazu. Ein Upgrade auf 100 GB kostet monatlich $1,99, 1 TB kosten $9,99 monatlich.

Auch bei Google Drive kann die Offline-Ansicht von Dateien aktiviert werden. Es gibt eine Suchfunktion und die Möglichkeit Freigabeberechtigungen zum Ansehen, Bearbeiten oder Kommentieren von Inhalten festzulegen. Wie bei allen großen Cloud-Anbietern können Sie natürlich von Ihrem PC, Smartphone oder Tablet auf die Daten zugreifen. Praktisch ist für GMail-Nutzer, dass empfangene E-Mail-Anhänge mit einem Klick auf das Drive-Symbol in der Cloud abgelegt werden können.
Bei der maximalen Dateigröße wird Google Drive wohl keinen Nutzer vor Probleme stellen – denn mit 5 Terabyte maximaler Dateigröße, dürfte wohl auch das ausführlichste Backup in die Cloud synchronisiert werden können.

Google Drive wirbt damit, dass Dateien „sicher“ verwaltet werden, was bedeutet, dass sie nicht verloren gehen können, wenn Nutzer Ihr Smartphone oder Ihr Laptop verlieren, sobald sie in Google Drive gespeichert sind. Es bedeutet aber nicht, dass die in Google Drive abgelegten Daten sicher vor dem Zugriff von Google selbst sind. Aus diesem Grund ist zusätzliche Verschlüsselung zur Wahrung Ihrer Privatsphäre zu empfehlen.

Serverstandort: USA

Box

10 GB kostenlos

Der Cloud-Vergleich 2018: box

Das Unternehmen hat den Hauptsitz in Kalifornien und ist auf Firmenkunden ausgerichtet. Trotzdem bietet es einen kostenlosen Speicher im Umfang von 10 GB für Privatnutzer. Auch bei diesem amerikanischen Unternehmen gilt es, sensible Daten nur verschlüsselt hochzuladen.

Unternehmen mit Firmensitz in den USA müssen sich dem Patriot Act beugen – einem Gesetz zur Terrorbekämpfung, das amerikanischen Behörden bedenkliche Rechte zur Überwachung einräumt – und auf Anfrage Daten an amerikanische Behörden weitergeben. Auf der Webseite wirbt Box damit, dass die Daten durch das Datenschutzabkommen Privacy Shield geschützt seien. Dieses wird von Zeit Online jedoch als „Sieb als Schutzschild“ bezeichnet und auch nach der offiziellen Verabschiedung von vielen Stellen kritisiert.

Mit einer maximalen Dateigröße von 250 MB für „Free User“ ist Box in der kostenlosen Version wohl eher für das Speichern von Textdateien und Tabellen geeignet. Mit dem kostenpflichtigen Upgrade auf Personal Pro, ist das hochladen von Dateien bis zu 5 GB Größe möglich.

Des Weiteren gibt Box an, die Daten beim Speichern mit AES-256 zu verschlüsseln. Besser wäre es, die Daten auf dem PC zu verschlüsseln, bevor sie in die Cloud von Box geladen werden, da sie so auch vor dem Zugriff von Box selbst sicher sind. In Sachen Nutzerfreundlichkeit ist Box gut, kommt jedoch nicht an den Cloud-Pionier Dropbox heran.

Server Standorte: weltweit

Telekom: MagentaCLOUD

10 GB kostenlos / 25 GB als Telekom-Kunde

Der Cloud-Vergleich 2018: Telekom MagentaCLOUD

Die Telekom unterliegt dem deutschen Datenschutz, was bedeutet, dass das Unternehmen sich auch vor in Kraft treten der DS-GVO an an bestimmte Richtlinien im Umgang mit Kundendaten Daten halten musste.

Ein weiterer Vorteil dieser Cloud ist, dass sie für Telekom Kunden den größten kostenlosen Speicher, nämlich 25 GB anbietet. Für nicht-Kunden umfasst er immerhin noch 10 GB. Eine Erweiterung auf 50 GB kostet 1,95 € im Monat, 100 GB kosten 4,95 €, 1 TB 9,95€. Zur Nutzung des Angebots benötigt man eine Telekom E-Mail-Adresse, die kostenlos eingerichtet werden kann. Ganze Ordner mit Unterordnern können in der MagentaCLOUD geteilt werden. Die Synchronisierung, das heißt die Nutzung von ausgewählten Dateien, ist auch im Offline-Modus möglich.

Nutzer der MagentaCLOUD haben keine Einschränkungen in Bezug auf die maximale Dateigröße zu beachten – Dateien jeder Größe können hochgeladen werden.

Die Telekom weist auf Ihrer Webseite auf die Möglichkeit der zusätzlichen Verschlüsselung hin und empfiehlt hierfür Boxcryptor.

Serverstandort: Deutschland

Yandex.Disk

10 GB kostenlos

Der Cloud-Vergleich 2018: Yandex.Disk

Der Cloud-Speicherdienst dieses russischen Unternehmens ist auf Fotos spezialisiert. Der Anbieter wirbt damit, dass mit dem Handy aufgenommene Bilder automatisch in der Cloud gespeichert werden, sobald eine Internetverbindung besteht. Danach könne man die Bilder auf dem Handy löschen um dort Speicherplatz zu sparen.

Der Preis ist jedenfalls unschlagbar. Zu den 10 GB, die ohnehin jeder Nutzer frei hat, kommen für 1$/Monat (bzw. 10$/Jahr) noch einmal 10 GB dazu, so dass man für 1$/Monat 20 GB erhält. Für 2$/Monat erhält man 120 GB Speicherplatz und für 10$ monatlich gibt es bereits 1 TB.

Die maximale Dateigröße, die von Yandex akzeptiert wird, variiert ja nach zum Upload verwendeter Schnittstelle. Wenn die Bilder außerhalb der App hochgeladen werden, also über den Browser, oder das WebDAV Protokoll, ist die maximal akzeptierte Größe der Datei auf 2 GB beschränkt. Diese Beschränkung fällt mit Verwendung der App und es können Dateien bis zu einer Größe von 10 GB synchronisiert werden.

Die Dateien sollten vor dem Upload definitiv von einem unabhängigen Anbieter verschlüsselt werden, da die Datenschutzrichtlinien dieser russischen Firma nicht sehr aussagekräftig sind.

Serverstandorte: Russland, Finnland, u.a.

Microsoft OneDrive

5 GB kostenlos

Der Cloud-Vergleich 2018: Microsoft OneDrive

Bei Microsoft OneDrive sind 5 GB kostenlos. Für 1,99$ monatlich erhält man 50 GB. In Kombination mit Office 365 gibt es 1 TB Speichervolumen für 6,99$ monatlich (oder 69,99$ pro Jahr). Die Funktion der automatischen Synchronisierung ist verfügbar. Maximal dürfen Dateien bei OneDrive eine Größe von 10 GB haben, dass die Synchronisation gelingt.

Da es sich bei dem Anbieter um ein amerikanisches Unternehmen handelt und die Server unter anderem in den USA stehen, sollten die Daten verschlüsselt werden, sodass eine Weitergabe an Behörden unter dem Patriot Act nicht mehr möglich ist. Das Gleiche gilt für alle amerikanischen Unternehmen und Cloud-Provider, die ihre Server nicht in Deutschland haben.

Serverstandort: USA, Asien, EU, AU

Amazon Cloud Drive

5 GB kostenlos / unbegrenzter Bildspeicher für Prime-Kunden

Der Cloud-Vergleich 2018: Amazon Cloud Drive

Wie bei Microsoft profitiert man davon, wenn man bereits Amazon-Kunde, besser gesagt Prime-Kunde ist. Dann erhält man nämlich einen kostenlosen, unbegrenzten Fotospeicher dazu. Das ist ein großer Vorteil. Der Nachteil, dass die Server weltweit verteilt sind und Amazon nicht gerade für vorbildlichen Datenschutz bekannt ist, lässt sich durch zusätzliche Zero Knowledge-Verschlüsselung von Boxcryptor ausgleichen.

100 GB erhält man bei Amazon zum Preis von 11.99$ jährlich. 1 TB kostet 59,99$ im Jahr. Auch Amazon unterscheidet bei der maximalen Dateigröße nach der „Quelle“ der Synchronisation: Wird eine Datei über den Browser synchronisiert (web) darf diese lediglich eine maximale Größe von 2 GB aufweisen. Wird allerdings die App für die Synchronisation verwendet, liegt diese Grenze bei 50 GB maximaler Größe einer Datei.

Seit Anfang 2017 hat auch Amazon Cloud Drive einen Sync-Client, wodurch die Cloud viel nutzerfreundlicher wird.

Server Standorte: weltweit

Dropbox

2 GB kostenlos

Der Cloud-Vergleich 2018: Google Drive

Bei dem Pionier unter den Cloud-Speichern erhält man zwar nur 2 GB kostenlosen Speicher, trotzdem ist er aufgrund der großen Benutzerfreundlichkeit sehr beliebt. Dateien lassen sich unkompliziert ablegen und teilen. 1 TB gibt es für 9,99 Euro im Monat, oder 99 Euro im Jahr. Dropbox wirbt damit, marktführend bei der Synchronisation zu sein. Das Feature macht die Benutzung der Cloud einfach und schnell. Bei der Pro-Version werden beispielsweise Fotos, die Sie auf Ihrem Handy machen, bei bestehender Internetverbindung sofort automatisch in die Dropbox synchronisiert. Bei Einsatz der Dropbox Client App besteht keine Begrenzung auf die maximale Größe einer Datei, für die Synchronisation. Ohne diese App darf eine Datei eine maximale Größe von 10 GB aufweisen – was bei 2 GB kostenlosem Speicher immerhin bereits das fünffache des Speichers darstellt.

Bei der Free- sowie der Pro-Version werden Dateien auf dem PC automatisch synchronisiert, was bedeutet, dass sie immer sofort verfügbar sind. Auf mobilen Geräten hingegen kann die Synchronisation für einzelne Dateien ausgewählt werden. Bei einer automatischen Synchronisierung wäre der Speicher des Smartphones wohl schnell ausgereizt. Wer keine Bilder, sondern hauptsächlich Textdateien speichern will, ist bei Dropbox auch mit dem kostenlosen Speicher gut bedient. Mit zusätzlicher Verschlüsselung durch eine Verschlüsselungssoftware wie Boxcryptor ist Dropbox unsere Nummer 1.

Serverstandort: USA

Fazit

Möchten Sie kostengünstig viel Speicherplatz nutzen, ist entweder die MagentaCLOUD, Dropbox oder Google Drive zu empfehlen. Diese großen Cloud-Anbieter bieten alle Funktionen, die man als Privatperson benötigt. Wenn Ihnen 2 GB Speicher reichen oder Sie willig sind, für den Cloud-Speicher Geld zu investieren, ist Dropbox aufgrund der weiten Verbreitung und Benutzerfreundlichkeit eine gute Wahl. Wer Amazon-Prime-Kunde ist und hauptsächlich Bilder speichern will, ist bei Amazon sehr günstig bedient, da keine Zusatzkosten zu der Prime-Gebühr entstehen. Wer hingegen ohnehin schon das Office-365-Paket von Microsoft bezieht, bekommt einen TB Cloud-Speicher bei OneDrive umsonst. Wenn Sie die Daten zusätzlich vor dem Einstellen in die Cloud mit einer unabhängigen Software verschlüsseln, sind Sie bei all diesen Anbietern gut aufgehoben.

Wenn Sie die komfortablen Angebote der großen Cloud-Anbieter nutzen möchten, können Sie Ihre Cloud mit zusätzlicher Zero-Knowledge-Verschlüsselung von Boxcryptor schützen. Sie trennen somit die Datenspeicherung von der Datensicherheit. Außerdem sind wir bei Boxcryptor aufgrund des Zero-Knowledge-Standards nicht in der Lage Ihre Daten zu entschlüsseln - Sie behalten also die volle Kontrolle.

Für Nutzer, die nur einen Cloud-Anbieter haben und von zwei Geräten aus auf die Cloud zugreifen möchten, ist Boxcryptor kostenlos. Für die Verwendung einer unbegrenzten Anzahl an Cloud-Speichern und Geräten sind Upgrades verfügbar.

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