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Die neue Cloud-Verschlüsselungssoftware NordLocker im Vergleich zu Boxcryptor
Friday, November 1, 2019

NordLocker: Das kann die neue Cloud-Verschlüsselungslösung von NordVPN

Es gibt eine neue Verschlüsselungslösung auf dem Markt. Genau wie unsere Verschlüsselungslösung Boxcryptor verschlüsselt NordLocker Cloud-Dienste mit Zero-Knowledge-Verschlüsselung, bevor die Daten in der Cloud landen. Wir schauen uns einmal genauer an, was der Neuling in Sachen Cloud-Verschlüsselung kann und wie er im Vergleich zu lang bestehenden Lösungen, wie Boxcryptor, aufgestellt ist.

Der Dienst funktioniert ähnlich wie Boxcryptor, hat aber Nachteile. Zusammengefasst: Die Software ist teurer und bietet keine Versionen für mobile Endgeräte an.

So funktioniert NordLocker

Ähnlich wie Boxcryptors erste Version Boxcryptor Classic arbeitet NordLocker mit einem sicheren Ordner, dem sogenannten Schließfach, in dem Dateien verschlüsselt abgelegt werden können. Um die Software zu nutzen, muss zuerst ein Konto erstellt werden. Die Software kommt in schickem Dark Mode daher, der Fokus ist eindeutig auf ansprechende UI gelegt.

Nordlocker-Screenshot: Wie man ein neues Schließfach erstellt

NordVPN: Der VPN-Anbieter erweitert sein Produktportfolio

Die Firma hinter NordLocker heißt Tefincom & Co., S.A. (Société anonyme) und hat ihren Sitz in Panama an der Costa Rica. Sie entwickelt seit 2012 den VPN-Dienst NordVPN, den es für Privatnutzer und für Unternehmen gibt.

Verschlüsselung bei NordLocker

Nordlocker verschlüsselt Daten auf macOS und Windows Ende-zu-Ende und mit Zero-Knowledge-Standard, genau wie Boxcryptor. Es handelt sich um client-seitige Verschlüsselung, was bedeutet, dass die Daten auf dem Gerät verschlüsselt werden, bevor sie in der Cloud landen.

Da es bei NordLocker im Gegensatz zu Boxcryptor keine Versionen für Android oder iOS gibt, können Nutzer auf ihren Smartphones und Tablets nicht auf ihre verschlüsselten Cloud-Daten zugreifen.

NordLockers Preismodell und Preisvergleich mit Boxcryptor

Das Preismodell ist genau wie bei Boxcryptor „Freemium“. Es gibt eine kostenlose Version, die aber auf der Website nicht auffindbar ist und sich recht geschickt in der Software versteckt. Bei der kostenlosen Version können nur 5 GB pro Schließfach verschlüsselt werden. Im Vergleich: Bei Boxcryptor Free können unbegrenzt viele Daten verschlüsselt und bei einem Cloud-Anbieter auf zwei Geräten genutzt (ver- und entschlüsselt) werden.

NordLocker kostet bei monatlicher Zahlung stolze 8$ im Monat (aufs Jahr gerechnet sind das $96, also ca. 85€. Bei jährlicher Zahlung kostet es $60 (ca. 54€) und erst bei einem Abo mit 3-Jahres-Laufzeit nähert sich NordLocker mit $35 pro Jahr der Preisklasse von Boxcryptor an (Die Vollversion von Boxcryptor für private Nutzung kostet 36€ im Jahr. Studierende erhalten Rabatt).

Fazit: Boxcryptor vs. NordLocker

Die Verschlüsselungsmethode, die bei NordLocker eingesetzt wird, ist der von Boxcryptor sehr ähnlich. Allerdings arbeiten wir Augsburger nicht mehr mit einem Schließfach, sondern einem virtuellen Laufwerk.

Ein großer Nachteil ist, dass NordLocker derzeit nur auf Windows und macOS genutzt werden kann. Dass man auf die verschlüsselten Cloud-Daten nicht von Smartphones oder Tablets zugreifen kann, ist eine große Einschränkung und unserer Ansicht nach nicht zeitgemäß für eine Arbeitswelt, in der zahlreiche Geräte, Modelle und Betriebssysteme im Einsatz sind – die Cloud macht’s möglich.

Zusammenfassung 1. Die Software ist teuer, besonders wenn man berücksichtigt, dass es keine mobile Versionen gibt. 2. Derzeit bietet NordLocker keine Funktionen für Teams (Gruppen) und Unternehmen.

Schützen Sie Ihre Cloud mit Boxcryptor

Boxcryptor unterstützt mehr als 30 Cloud-Anbieter und ist verfügbar für Windows, macOS, iOS und Android.

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