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Tampere Universität und Hochschule

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Pasi Kytöharju

Tampere University

Die Universität und die Hochschule der finnischen Stadt Tampere haben sich 2019 zu einer starken Forschungspartnerschaft zusammengeschlossen. Beide Hochschulen haben seit langem in die Stärkung des Schutzes ihrer Daten investiert und waren auf der Suche nach einer Lösung, die ihre Cloud-basierte Datenspeicherung um eine zusätzliche End-to-End-Sicherheitsebene ergänzt. Der Grund dafür ist vor allem das hohe Sicherheitsbewusstsein der Universitäten, aber auch die aktuelle Situation der Datensicherheitsvorschriften in Finnland.

Als Teil der Europäischen Union unterliegt Finnland der DSGVO. Das Land hat 2019 das Datenschutzgesetz verabschiedet, das als Ergänzung zur DSGVO dient, um einen reibungslosen Übergang von den früheren sektorspezifischen Rechtsvorschriften zum Datenschutz zu gewährleisten. Derzeit kämpft der finnische Gesetzgeber (wie auch der Rest der EU) mit der klaffenden Lücke, die das Safe-Harbour-Abkommen und der Privacy Shield hinterlassen haben, die 2020 vom Europäischen Gerichtshof für ungültig erklärt wurden. Diese Rahmenwerke hatten zuvor die Datenübermittlung zwischen der EU und den USA geregelt und wurden bisher noch nicht durch eine neue Verordnung ersetzt. Die finnische Datenschutzbeauftragte Anu Talus hat erklärt, dass Cloud-Dienste und die Übertragung von Daten in Drittländer auf ihrer Prioritätenliste für 2022 stehen.

Mitarbeiter und Studenten der Universitäten von Tampere arbeiten und tauschen Daten über Microsoft 365 aus, was bedeutet, dass die Daten ungeschützt auf den Servern von Microsoft gespeichert werden. Da sich diese überwiegend in den USA befinden, stellte dies ein Problem dar. Die Voraussetzungen für die gesuchte Sicherheitslösung waren, dass sie einfach zu bedienen ist und nicht in die normale Arbeit eingreift – alles starke Seiten von Boxcryptor.

Wir würden jedem empfehlen, Boxcryptor in Betracht zu ziehen, wenn eine zusätzliche Sicherheitsebene erforderlich ist, insbesondere bei der Nutzung multinationaler Cloud-Speicheranbieter.

Sowohl Mitarbeiter als auch Studenten haben Boxcryptor-Lizenzen erhalten und werden dazu angehalten, bei der Arbeit mit sensiblen Daten aller Art Verschlüsselung zu verwenden. Da die Vorschriften für den Umgang mit Daten immer restriktiver und komplexer werden, ist es wichtig, dass die Universitäten die Möglichkeit haben, den Zugang zu bestimmten Daten einzuschränken, um verschiedenen Situationen gerecht zu werden.

Die Universitäten von Tampere starteten 2019 einen Versuch mit Boxcryptor und haben die Lösung seitdem schrittweise eingeführt. Das Boxcryptor-Team war in diesem Prozess sehr hilfreich und stellte alle Informationen und Anweisungen bereit, die für eine reibungslose Einführungsphase erforderlich waren. Nach anfänglichen Hindernissen bei der Enterprise-Integration haben das IT-Team in Tampere und die Spezialisten von Boxcryptor erfolgreich zusammengearbeitet, um eine geeignete Lösung zu finden.

Dank Boxcryptor verfügen die Mitarbeiter und Studenten nun über die notwendigen Werkzeuge, um ihre sensiblen Daten zu verschlüsseln und sicherzustellen, dass die auf den US-Servern gespeicherten Daten vertraulich bleiben. Der Einsatz von Boxcryptor ermöglicht es ihnen, auch in der unsicheren Rechtslage auf EU-Ebene weiterhin mit ihrem bevorzugten Kollaborationswerkzeug zu arbeiten.